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Haben Männer mehr Haarausfall als Frauen?

Ein Blick auf den Kopf eines Mannes und man weiß wie es um seinen Haarwuchs steht. Geheimratsecken und lichte Stellen am Hinterkopf sind bei Männern auf Grund der tendenziell kürzeren Haarschnitte sofort sichtbar. Es ist daher eine weitverbreitete Annahme, dass Männer öfter an Haarausfall leiden als Frauen. Doch was steckt hinter diesem Glauben? Leiden Männer tatsächlich öfter an Haarausfall oder verstecken Frauen Ihre kahlen Stellen einfach nur besser?

Frauen mit Glatze

Eine Vielzahl von Männern zeigt bereits ab einem Alter von 30 Jahren deutliche Anzeichen von Haarausfall. Die Haare werden insgesamt lichter und kahle Stellen an den Stirnkanten, die sogenannten Geheimratsecken, sowie am Hinterkopf werden sichtbar. Nur wenige Männer versuchen Ihre kahlen Stellen unter langen Haaren zu verstecken oder greifen sofort zu anderen Methoden der Bekämpfung von Haarausfall. Auch wenn viele Männer unter den Folgen von Haarausfall leiden, ist ein Mann mit kahlem Kopf kein außergewöhnlicher Anblick. So kann ein Mann in letzter Konsequenz noch immer den Schritt zur extremen Kurzhaarfrisur wählen. Frauen tragen ihre Haare hingegen meist länger und können so eventuell auftretende Stellen einfacher kaschieren. Doch ist das der einzige Grund warum wir Haarausfall häufiger bei Männern beobachten können und wenige Frauen mit Glatze sehen?

Auch Frauen leiden unter genetisch bedingtem Haarausfall

Bei weitem die häufigste Form des Haarausfalls ist die androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall). Etwa 80% aller Männer sind von diesem Krankheitsbild betroffen. Bei vielen setzt diese jedoch erst im fortgeschrittenen Alter ein. Heute weiß man, dass auch Frauen von genetisch bedingtem Haarausfall betroffen sein können. Studien zufolge ist diese Form in 30% der Fälle von Haarausfall bei Frauen für die Lichtung der Kopfbehaarung verantwortlich. Anders als bei Männern leiden Frauen kaum an einer Ausdünnung der Haare in den sogenannten Geheimratsecken oder am Hinterkopf. Vielmehr macht sich dieser Haarausfall bei Frauen meist im Scheitelbereich bemerkbar. Gerade bei längeren Haaren können solche lichten Stellen im Scheitelbereich einfacher Versteckt werden. Ebenfalls kann bei Frauen ein aktiveres Vorgehen gegen Haarausfall wahrgenommen werden. Sie probieren mehrere Haarwuchsmittel aus, bis Sie dasjenige finden, das ein zufriedenstellendes Ergebnis bringt.

Unterschiedliche Gründe für Haarausfall

Im Vergleich zu Männern leiden Frauen vermehrt an anderen Ursachen für Haarausfall. So sind Frauen vor allem häufiger von diffusem Haarausfall betroffen. Ein Krankheitsbild bei dem Haare überall am Kopf ausfallen. Ausgelöst wird diese Form des Haarausfalls durch eine Reihe von möglichen Faktoren. Stress, Ernährung, Erkrankungen oder hormonelle Störungen sind potentielle Ursachen für diese Art des Haarausfalls. Haarausfall auf Grund von hormonellen Veränderungen während einer Schwangerschaft ist eine Ursache, die definitionsgemäß überhaupt nur bei Frauen auftreten kann. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei erblich bedingtem Haarausfall jedoch um die bei weitem häufigste Form des Haarausfalls handelt und Männer viel öfter davon betroffen sind, leidet das „starke“ Geschlecht tatsächlich öfter an Haarausfall.

Wie man erblich bedingten Haarausfall bekämpfen kann

Der Grund für den genetisch bedingten Haarausfall war lange unklar. Heute weiß man, dass eine vererbte Überempfindlichkeit gegen ein körpereigenes Hormon die Ursache für den Haarverlust ist. Dieses Hormon, ist ein Stoffwechselprodukt des männlichen Geschlechtshormons und greift bei einer zu hohen Konzentration in der Kopfhaut die Haarwurzeln an. Es ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen für den Haarausfall bei androgenetischer Alepozie verantwortlich. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit von androgenetischer Alopezie ist der Einsatz von Haarwuchsmitteln mit Minoxidil, wie etwa Foligain. Minoxidil, welches ursprünglich zur Behandlung von Magengeschwüren und Bluthochdruck entwickelt wurde, zeigt bei direkter Anwendung auf der Kopfhaut in etwa 40% von Anwendern eine positive Wirkung auf den Haarwuchs. Der Haarausfall kann in diesen Fällen gestoppt werden und Haarneuwuchs tritt ein. Minoxidil ist sowohl in Haarwuchsmitteln für Männer also auch für Frauen enthalten, unterscheidet sich dabei jedoch in der Konzentration.

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